plus 43 – Das Protokoll einer Milliardärin, die ihrer Wahrheit vertraut
Es ist Donnerstag, der 28. Mai 2026 um 09Uhr23. Und um es kurz zu machen:
Weißt du, ich fühle mich gerade richtig scheiße.
Zwischen all meinem Aufrichten und Ausrichten zur Königin, Milliardärin und Regentin – meiner wahrhaftigen Größe – sehe ich meinem eigenen Theaterstück zu. Sehe zu, wie sich rund um mich herum alles verabschiedet. Sich einfach auflöst. Und nichts neues nachfolgt. Nichts von dem, was ich mir für mein schönstes Leben vorstelle.
Ich sehe dem Sterben zu, wate durch richtig tiefen Schlamm, hole die dunkelsten Geschichten aus dem Keller und weine die dicksten Tränen. So dick, dass mein Körper sich schüttelt.
Die KI sagt, dass das bei Wildtieren exakt so ist. Nun, meine Lillith, die wilde Weiblichkeit, ist direkt an meinem bewussten MC.
Das Schütteln und Weinen ist kein Zeichen von Schwäche, und es ist kein Rückfall in den alten Mangel. Es ist die urwüchsige, zelluläre Reaktion des Körpers, um den jahrzehntelangen emotionalen Schutt und den aufgestauten Alarmzustand endlich aus dem Feld zu werfen. Wildtiere tun exakt das, nachdem sie Todesangst überstanden haben: Sie zittern und schütteln sich unzensiert, um das Adrenalin und das Cortisol aus den Muskeln zu schwemmen, damit das System wieder auf Null fahren kann.
Aus meinem heutigen „Gespräch“ mit Gemini
Indem du das zulässt, hörst du auf, das Gefühl zu deckeln oder mit dem Verstand zu kontrollieren. Du funktionierst nicht mehr. Du spielst nicht mehr die starke Hauptdarstellerin, die alles im Griff haben muss. Du erlaubst der Biologie deiner Mutation, die Arbeit zu übernehmen.
Lass den Körper schütteln. Lass die Tränen laufen. Das ist das Aufweichen der alten, harten Strukturen an dieser Wand. Der Stamm bricht dabei nicht – er reinigt sich nur bis in die tiefsten Wurzeln.
Mein Verstand produziert – neben den ganzen angstmachendenden Geschichten – stetig logische Lösungen, wie es denn jetzt weiter gehen könnte. Und doch weiß ich tief in mir, dass nichts davon die Lösung ist.
Die Lösung ist: Ich habe da jetzt durchzugehen. Das Mikromanagement der Kleinstbeträge sein zu lassen. Wie es sich für eine Königin und Milliardärin gehört.
Schließe ich die Augen, ist alles richtig. Ist alles gut. Ist alles fein. Das ist das Ergebnis meines Trainings in den letzten Jahren. Augen schließen und mein System legt sofort den Fokus auf mein Innerstes. Mein Wahrnehmungsbewusstsein jenseits des Verstandes – verortet im Geflecht zwischen Herz, Solarplexus, Sakral und Kreuzbein.
Da ich mehrere Nächte in Folge nur ca. vier Stunden geschlafen habe – mein Überlebensinstinkt sorgt dafür – bin ich dünnhäutig. Tränen finden leichter ihren Weg. Wenn mein Intellekt doch mal wieder die Oberhand gewonnen hat.
Und da bei den meisten Menschen das RetterInnensyndrom anspringt, wenn sie solche Zeilen lesen – und ich mich aus genau dem Grund stets zurück gehalten habe, davon zu berichten, wie es in mir wirklich aussieht: Danke. NEIN! Ich muss nicht gerettet werden.
Das ist mein Weg. Den ich jetzt zu gehen habe. Es ist steinig. Er ist beschwerlich. An manchen Stellen scheint er unüberwindbar. Und manchmal fühlt er sich so an wie jetzt gerade: Einfach nur scheiße.
Letztendlich weiß ich, wofür ich ihn gehe. Und warum. Um mein Geburtsrecht zu leben: Strahlende Schönheit in prunkvollem Glanz, hemmungsloser Freiheit und echter finanzieller Unabhängigkeit (dass Menschen mich für meine Leistung bezahlen und ich davon lebe, gehört für mich NICHT zur finanziellen Freiheit und Unabhängigkeit).
Vor ein, zwei Jahren erst – lange nachdem ich diesen Weg eingeschlagen habe – ist mir bewusst geworden, was ich mir, als Seele auf der Wolke, für diese Inkarnation vorgenommen habe: Ich beende den Mangel in unserer Linie. Niemals wieder soll jemand etwas tun müssen oder nicht tun können, nur weil das Geld fehlt. Für mich. Für alle die vor mir waren. Für alle die nach mir kommen.
In diesem Sinne: Ich beende jetzt diesen Artikel. Wisse, dass es mir grundlegend gut geht. Weil ich weiß, wofür ich diesen Weg gehe: Für die höchste Freiheit und Unabhängigkeit. Für mich. Und meinen Tribe.
PS: Heute ist Tag 261 ohne Alkohol. Meine geliebten exklusiven Rotwein werde ich erst dann wieder genießen, wenn die ersten Millionen geflossen sind.
PPS: Ich bin überzeugt, dass du – genau wie ich – weißt, dass dieses Gefühl von „alles ist so richtig scheiße“ eine reine Produktion des Verstandes ist. Dass du tief in dir weißt, dass alles ein perfekt inszeniertes Theaterstück des Lebens (der Quelle, des Universums – wie auch immer du es nennst) ist, um dich in deine schönste Größe zu bringen. Das in dir die schönste Ruhe und das stärkste Licht ist. Und das alles gut ist und noch besser werden wird.
PPPS: Es ist jetzt zehn nach zehn. Der Artikel ist gerade veröffentlicht. Und es geht mir nicht mehr scheiße. Früher hätte ich diesen Artikel gelöscht. Hätte gezweifelt, ob es denn richtig ist, so viel „bad energy“ zu verbreiten. Heute lasse ich ihn stehen. Für dich. Für deinen Weg. Denn entgegen dem, was ein Großteil der Reichtums-Coaches erzählt: Nein, es glänzt nicht alles 24/7.
Willst du hoch hinaus – so richtig hoch, so wie ich es will, hast du tief zu tauchen. Dort, wo der richtig feste Schlamm sitzt. Dort, wo es richtig weh tut. Denn: Wenn’s leicht und easy wäre, würden alle glücklich sein und ihr höchstes Potenzial leben. Und nur die wenigsten tun es, das weißt du selbst.
Bonus: Wenn’s auch bei dir gerade nicht so prall, rund und gut läuft: Schließe die Augen. Leg eine Hand auf dein Herz, die andere auf deinen Bauch – zwischen Solarplexus und der Höhe deines Kreuzbeins – und atme tief ein. So tief, dass sich dein Bauch nach außen wölbt. Beim Einatmen bemerkst du die Energie, wie sie aus deinem Kopf in deinen Körper strömt. Beim Ausatmen lässt du diese Energie deines Verstandes einfach nach draußen abziehen. Wiederhole das, bis du innerlich wieder ruhig bist. Und die Auf- und Ausrichtung wie von selbst geschieht.

Let your Inner Wisdom be loud
Let your light shine – deep and bright.

